Kunst heisst auch Dazwischenfunken

Seit 2023 steht das HORA-Labor in regelmässigem künstlerischen Austausch mit dem Kunstverein Griessner Stadl aus einem kleinen Dorf in der Steiermark in den österreichischen Alpen. Dieser hat mit der Lebenshilfe Murau ein inklusives Theater-/Performance-/ Forschungsprojekt entwickelt, das sich DIE WELT AUF DEN KOPF STELLEN (DWAKS) nennt. Nachdem 2023 HORA-Ensemblemitglied Remo Beuggert in der Steiermark mit Stadl-Performer*innen eine Neufassung seines Film-Remakes KONTAKTKILLER entwickelt hat, kam 2024 umgekehrt eine Stadl-Delegation mit dem Regisseur FX Mayr und dem Bühnenbildner Korbinian Schmidt zu den HORAs nach Zürich, um die Stadt in einer Reihe von Stadtspaziergängen zu erforschen. Nun kommt es zur dritten Begegnung zwischen den beiden Ensembles. Die Freund*innen aus Österreich bringen ihre Version von Beethovens “Freude schöner Götterfunken“ nach Zürich: “Kunst heisst auch Dazwischenfunken“. Der neue Text wurde von der Autorin Isabella Krainer verfasst. In der Laborwoche erarbeiten wir alle zusammen mit den Musiker:innen Christine Gnigler und Matija Schellander eine gemeinsame neue Version dieses Liedes und drehen mit dem Fotografen und Filmemacher Philipp Rirsch ein Musikvideo.

Das Ergebnis wird präsentiert in einem Offenen Labor am 20.03. um 18 Uhr.

  • Do., 20. März 2025
    , 18:00 Uhr
    HORA Labor - Casinosaal Aussersihl