Nikolai Gralak

Biografie
Nikolai Gralak

SCHAUSPIELER

Geboren 1986, kam 2014 zu Theater HORA, wo er sofort in der Produktion MARS ATTACKS! mitwirkte, einer Zusammenarbeit von HORA mit dem Berliner Schaumstoff-Puppen-Theater Das Helmi. Auch seine darauf folgenden Auftritte in Stücken wie HUMAN RESOURCES (2015), DIE 120 TAGE VON SODOM (2016), BOB DYLANS 115TER TRAUM (2018), KONTAKTKILLER (2018), MEDEA, DIE (2020), PLANET HORA (2021), THEATER DER KLIENTINNEN (2022) oder RIESENHAFT IN MITTELERDE (2023) waren allesamt kultverdächtig.

Er ist ein so genannter Charakterdarsteller: jemand, der sich nicht erst in eine Figur «verwandeln» muss, um sie kongenial zu verkörpern; eine Art schauspielerisches Naturtalent, wie gemacht für das klassische Figuren-Repertoire. Was Körpereinsatz und Engagement betrifft, eher ein Minimalist, verfügt er über eine grosse Präsenz und eine Begabung für das Situative, die Improvisation, ist sprachgewandt und souverän im Umgang mit Texten – und absolut unbestechlich in Bezug auf das, worauf er sich künstlerisch einlässt und worauf eher nicht. Überhaupt strahlt er auf der Bühne stets eine gewisse Autorität aus. Sein Spiel ist realistisch-geerdet, geprägt von einem trockenen Humor und einem Hang zum Boulevardesken. Und er ist «ein traumhafter Sänger» (Simone Gisler). Privat geht er gern shoppen, interessiert sich für Zeitreisen, Zombies, Serien, Komödien und Lustspiele sowie für Geschichtliches und Politik. Vor allem aber ist er ein leidenschaftlicher Phantasy-Fan, sammelt Hörbücher und DVDs und hat seit 2022 ein Disney Plus Abo.