DIE KUNST DES ZUSCHAUENS (III): WIE EIN KUNSTWERK AUS SICH SELBST MACHEN?

In der Workshop-Reihe “Die Kunst des Zuschauens“ geht es um das Anschauen von Theater-Arbeiten als kreative Tätigkeit. In dieser (dritten) Folge wollen wir uns in künstlerischer Betriebsspionage üben und das Zuschauen gezielt für unsere eigene künstlerische Arbeit nutzen: Was kann ich für mich selbst und meine eigene Arbeit mitnehmen/verwenden/mir aneignen von dem, was ich als Betrachter*in von Aufführungen anderer sehe und erlebe? Wie verändert sich die fremde Arbeit, wenn ich sie mit mir selbst verbinde? Macht es sie interessanter? Oder nimmt ihr das einen Teil ihres Zaubers? Wie immer arbeiten wir anhand von einem konkreten Kunst-Werk. Diesmal mit dem Werk einer Frau, die es wie keine zweite geschafft hat, ein Kunstwerk aus sich selbst zu machen: der Performance-Künstlerin Marina Abramović. Wir gehen dafür zwei Mal in eine Ausstellung von ihr und über sie, reden mit der Ausstellungs-Kuratorin, probieren selbst Übungen der Abramović-Methode aus und besuchen das Performance- und Workshop-Wochenende marina abramović institute @ neumarkt. Inspiriert von alledem nehmen wir in der zweiten Woche uns selbst und unsere Körper (und ihre Grenzen) zum Ausgangspunkt für eigene Performances – die nichts oder vielleicht auch alles mögliche mit denen von Abramović zu tun haben…

Die Arbeits-Ergebnisse gab es am 17.01. um 18.00 Uhr in einem Offenen Labor zu sehen.

  • Fr., 17. Jan. 2025
    , 18:00 Uhr
    HORA Labor - Casinosaal Aussersihl