Es war keinmal oder das Märchen von der Normalität
Es war keinmal — in einfacher SpracheMärchen sind Geschichten, in denen meist vollkommen klar ist, was schön ist und was abscheulich. Prinzessinnen sind schön, Stiefmütter sind weniger schön und deswegen eifersüchtig. Feen sind auch schön und dazu noch nett, Hexen jedoch sind hässlich und einsam. Prinzen sind im Idealfall reich und schön. Und Prinzessinnen müssen sich von ihnen retten und dann heiraten lassen. Schönheit ist ein mächtiges gesellschaftliches Konzept. Viele denken bei Schönheit an Symmetrie, Harmonie, Makellosigkeit oder sogar Glück. Schönheitsideale springen uns von jedem Bildschirm, jedem Foto, jedem Spiegel aus entgegen. Sie beeinflussen unser Empfinden, tun so, als ob es etwas gäbe, was normal ist und sind vor allem auch: vereinfachend und vielleicht sogar gewaltvoll. Aber das war einmal! Die Spieler:innen von HORA und Henrike Iglesias möchten ihre Konzepte von Schönheit hinterfragen und nehmen deshalb in «Es war keinmal oder Das Märchen von der Normalität» das Märchen nach allen Regeln der Kunst auseinander. Kann ein Prinz auch eine Prinzessin sein? Kann der Frosch auch Frosch bleiben und zwar der schönste im ganzen Land? Kann die Hexe Teil eines feministischen Kollektivs sein, das die Welt rettet? Und kann die Königin von einer Drohne gespielt werden? Wir finden es raus. Aber eins ist schon mal klar: Normalität ist ein Märchen. «Es war keinmal oder Das Märchen von der Normalität» ist eine relaxed Performance für die ganze Familie in schweizerdeutscher und deutscher Sprache. Das Stück eignet sich für Menschen ab neun Jahren.
Die Premiere fand am 11. Dezember 2021 im Theaterhaus Gessnerallee, Halle Ost in Zürich statt.
Eine Produktion von Theater HORA in Koproduktion mit der Gessnerallee und den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Kulturpark Zürich-West
Stiftung Züriwerk, Förderverein FRIENDS OF HORA
Von und mit Henrike Iglesias (Anna Fries, Eva G. Alonso, Malu Peeters, Marielle Schavan, Sophia Schroth) und den HORA-Schauspieler:innen Noha Badir, Remo Beuggert, Cécile Creuzburg, Lucas Maurer, Simon Stuber und Fabienne Villiger Kostüm Mascha Mihoa Bischoff Sound Hans-Jakob Christian Mühlethaler, Henrike Iglesias Kostümassistenz Ulf Brauner Bühnenassistenz Julia Urech Ensemblebetreuung Stephan Stock Produktionsleitung Adrian Thomas Mai (Produktion), Maxine Devaud (Touring/Diffusion) Theaterpädagogik Anna Fierz, Fiona Schmid, Amadea Schütz Zivildienst Noah Beeler Praktikum Sabur Khel Grafik Design Henrike Iglesias Betriebsbüro Theater HORA Adrian Thomas Mai Gesamtleitung Theater HORA Curdin Casutt
- Mi., 01. Juni 2022, 10:00 UhrRuhrfestspiele Recklinghausen / Kleines Haus
- Di., 31. Mai 2022, 18:00 UhrRuhrfestspiele Recklinghausen / Kleines Haus
- So., 19. Dez. 2021, 16:00 UhrTheaterhaus Gessnerallee, Halle Ost - Zürich
- Sa., 18. Dez. 2021, 16:00 UhrTheaterhaus Gessnerallee, Halle Ost - Zürich
- Fr., 17. Dez. 2021, 20:00 UhrTheaterhaus Gessnerallee, Halle Ost - Zürich
- Mi., 15. Dez. 2021, 10:00 UhrTheaterhaus Gessnerallee, Halle Ost - Zürich
- Di., 14. Dez. 2021, 10:00 UhrTheaterhaus Gessnerallee, Halle Ost - Zürich
- Sa., 11. Dez. 2021, 20:00 UhrTheaterhaus Gessnerallee, Halle Ost - Zürich